Hygiene

Was ist eigentlich Hygiene?

Der Begriff Hygiene stammt aus dem Griechischen, bedeutet „gesunde Kunst“ und ist von Hygieia, der griechischen Göttin der Gesundheit, abgeleitet. Mit Hygiene bezeichnen wir im Allgemeinen Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten, im speziellen Reinigung, Desinfektion und Sterilisation. In der Alltagssprache wird Hygiene auch häufig an Stelle von „Sauberkeit“ verwendet. Hygiene ist aber nicht nur in Bereichen wichtig, wo steril gearbeitet werden muss, z.B. im medizinischen Sektor, sondern auch im Alltag und damit in jedem Betrieb und in jeder Firma.

Es gibt im Hygienebereich verschiedene Standards, vom einfachen Aufwischen bis hin zu Reinraum, wo aus verschiedensten Gründen alles absolut staub- und keimfrei gehalten werden muss. Hygiene beginnt mit (Arbeitsplatz-)Sauberkeit, das ist die gemeinsame Basis. Dabei geht es nicht um Sterilität, sondern lediglich um reine Keimreduzierung. Wir lernen schon als kleine Kinder die Hände nach der Toilette zu waschen. Die Hände sind damit nicht steril, aber sauber genug um Krankheiten zu verhindern. Echte Sterilität ist erst dann benötigt, wenn entweder Menschen mit anfälligem Immunsystem behandelt werden, wie im medizinischen Bereich oder aber wo es um Lebensmittel geht.

 

Wussten Sie....

Wir Europäer haben viel später als andere Völker gelernt, Wasser durch Abkochen haltbar (weil keimarm) zu machen. Da wir dies über Jahrhunderte über die Zugabe von Alkohol versucht haben, haben Europäer heute eine sehr viel höhere Alkoholtoleranz als z.B. Asiaten. Mangelnde Hygiene hat uns somit den höheren Alkoholkonsum in die Wiege gelegt.

Hygiene am Arbeitsplatz

Es hat etwas mit Sauberkeit und Hygiene zu tun, wenn man seinen Arbeitsplatz sauber hält und HumanClean liefert hierzu die Produkte.

Hygiene betrifft das gesamte persönliche und berufliche Umfeld. Die Reinigung der getragenen Kleidung, das Auslüften der Schuhe, das Staubsaugen des Bodens, die Reinigung der Küche und des Geschirrs, ja selbst das regelmäßige Aufräumen trägt zur Hygiene bei. Alles, was Keimen einen guten Nährboden bietet, ist unhygienisch. Allerdings muss jede Art von Reinigung und erste Recht jede Art von Desinfektion exakt dosiert eingesetzt werden. Besonders im Bereich Hygiene ist der Satz „Viel hilft viel“ völlig fehl am Platz. Nur durch die sach- und fachgerechte Reinigung und Desinfektion mit den richtigen Mitteln können Krankheitserreger genügend reduziert werden, ohne dem Menschen (z.B. der wichtigen Hautflora) oder der Umwelt zu schaden oder resistente Bakterienstämme zu schaffen.

Aber nicht nur über die persönliche Hygiene, also mit dem persönlichen Verhalten kann man zu einer Reduzierung von Keimen beitragen. Auch Unternehmen haben die Aufgabe, alle Bereiche in gewisser Weise hygienisch zu halten. Die ist schlichtweg ein Schutz des wichtigsten Kapitals, der Mitarbeiter. Es gibt ein ganze Reihe von klinischen Studien, die zweifelsfrei belegen, dass z.B. durch eine regelmäßige Händedesinfektion bis zu 15 Prozent des Krankenstände verhindert werden können. Hände sind unsere Berührungs-, unsere Kontaktflächen, damit begreifen wir im wahrsten Sinne des Wortes unsere Umwelt. Anders als z.B. in asiatischen Kulturen geben wir uns in den westlichen Ländern die Hände und dabei werden Keime übertragen. Auch wenn die meisten davon völlig harmlos sind bzw. sogar einen wichtigen Bestandteil unserer Hautflora darstellen, so ist dennoch ein umsichtiger Umgang mit den Händen und deren Reinigung angeraten.

Muss das sein? 

Kritiker führen immer wieder Argumente ins Spiel, dass wir durch (übermäßige) Reinigung überhaupt erst anfällig werden für Keime, da wir keine eigene Abwehr entwickeln. Allerdings muss man die Belastung durch Schmutz und Keime in das richtige Verhältnis setzen zu den immer intensiver gewordenen Umwelteinflüssen, die wir heute haben. Die Belastung ist heute im Gesamtbild wesentlich stärker als früher. Also müssen wir die Belastungen in den Bereichen  vermindern, die von uns beeinflussbar sind.

Reinigen, Hygiene, Schutz sind hierbei die drei Komponenten, die man sowohl im privaten als auch im betrieblichen Bereich anwendet: zuerst Grobreinigung, dann Hautreinigung, dann Hautschutz. Wenn z.B. ein Mitarbeiter morgens in einem Industriebetrieb die Arbeit aufnimmt, sollte er erst seine Hände mit einer Waschlotion waschen und danach schützen – also eincremen – um einen Schutz gegen Grobschmutz und andere schädliche Einflüsse zu haben. Dieser Hautschutz sollte regelmäßig erneuert werden, spätestens nach jeder erneuten Reinigung. Die ist allerdings nicht gang und gebe und wird häufig vernachlässigt. Viele große Unternehmen haben die Wichtigkeit der Haut als unserem größten Organ erkannt und wissen, dass die Haut wortwörtlich die größte Angriffsfläche für alle Arten von Keimen und Krankheitserregern ist und legen deshalb Hautschutzprogramme auf, bei denen z.B. mit großen Plakaten für den Schutz der Haut geworben wird. Der Hautschutz ist auch eine Art Jungbrunnen, denn wenn man die Haut regelmäßig schützt und pflegt, vollzieht sich der Alterungsprozess nachgewiesenermaßen langsamer.

Die Haut reinigt und regeneriert sich natürlich auch selbst. Aber mit erhöhter Belastung, wie bei chemischen oder öligen Produkten oder bei mechanischen Einflüssen selbst mit unmerklich kleinen Schürfungen oder Rissen, benötigt die Haut einen relativ langen Prozess, um sich zu erholen. Da Ihre Mitarbeiter aber weiterarbeiten sollen, steht diese Zeit für eine eigenständige Erholung der Haut nicht zur Verfügung. Deshalb ist Hautschutz ein wichtiges Thema und essentieller Bestandteil von Hygienemaßnahmen.